© Nadine Poncioni

Franz Kafka: MILENA!

ON STAGE.

Quote.

„Ich kann dir irgendwie nichts mehr schreiben, als das was nur uns, uns im Gedränge der Welt, nur uns betrifft.“

Franz Kafka

REVIEWS.

Musikalisch virtuos unterstützt von Geiger Nikolai Tunkowitsch entführten Nicholas Ofczarek und Tamara Metelka das Publikum in einen geistreichen, abgründigen, poetischen, teilweise grotesken Austausch - gerade so, wie man ihn von Kafka erwarten würde.

Matthias Petry, Salzburger Nachrichten

Info.

Franz Kafka und Milena Jesenská. Eine Rekonstruktion

Zu Beginn des Jahres 1920 spricht die damals 23-jährigeMilena Jesenská den älteren, bis dato unbekannten Schriftsteller Franz Kafka im Prager Künstlerkaffee Arco an und fragt ihn, ob sie seine Erzählungen ins tschechische übersetzen könne. Aus dieser Begegnung entspinnt sich im Laufe des Jahres eine innige Liebesbeziehung, die vor allem in einem intensiven Briefwechsel stattfindet.

Dauer: 60 min keine Pause

About.

Credits.

BOOKING.

Franz Kafka: MILENA!

Wenn Nicholas Ofczarek und Tamara Metelka Franz Kafkas Briefe an Milena Jesenská auf die Bühne bringen, entsteht ein Abend von seltener Intimität und elektrischer Spannung. Zwischen Sehnsucht und Schweigen, Nähe und Abgrund entspinnt sich ein Dialog zweier Menschen, die einander in der Sprache begegnen – und doch nie wirklich erreichen.

Ofczarek und Metelka verleihen dieser Korrespondenz jene Dringlichkeit, die Kafkas Worte noch immer durchglüht. Sie lesen, spielen und leben die Briefe – als sprachliche Annäherung, als seelischen Tanz. Die Violine antwortet zart, aufbegehrend, wie ein Echo jener Leidenschaft, die zwischen den Zeilen brennt.

Ein Abend über das Schreiben als Rettung, über Liebe als Unmöglichkeit – und über die Musik, die beides verbindet.

Ein fein ziseliertes Kammerspiel aus Sprache, Klang und Gefühl – intensiv, zerbrechlich, wahr.

Kafka neu hören – mit drei Künstler:innen, die das Unsagbare spürbar machen.

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